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15. September 2010
Auch in den letzten Bundesländern sind die Sommerferien nun vorbei und wer verreist war, wird vielleicht die zum Teil recht aggressive Kampagne, die in einzelnen Medien, wie u.a. dem Spiegel, gegen die Homöopathie veranstaltet wurde, "verpasst" haben. Ausgangspunkt war ein unsachlicher und schlecht recherchierter Artikel im Spiegel, der auf populistische Weise wieder einmal längst widerlegte Argumente und Behauptungen aufwärmte sowie die Forderung des SPD -Gesundheitsmannes Karl Lauterbach, die Homöopathie als Kassenleistung zu streichen. Und dies obwohl sie dort nur einen minimalen Kostenfaktor darstellt (weniger als 1 Promille) und den Kassen in Wahrheit eine Menge Geld sparen dürfte. Postitiv anmerken können wir, dass die Homöopathie auf seiten einzelner Lobbyisten offenbar als zunehmende Bedrohung ihrer Marktanteile empfunden wird, was den Erfolg und die gewachsene Beliebtheit der Methode deutlich macht. Es ärgert natürlich dennoch, wenn widerlegte Falschaussagen als angeblich wissenschaftliche Erkenntnisse in den Medien publiziert werden und erfolgreich arbeitende Homöopathen mit dumpfen Vorurteilen öffentlich durch den Kakao gezogen werden. Entgegen den versuchten Verunglimpfungen und Behauptungen, Homöopathie sei bestenfalls durch den Placebo-Effekt zu erklären, ist die Wirksamkeit der Homöopathie tatsächlich in zahlreichen Studien eindeutig belegt. In einem der vorangegangenen Newsletter sind wir ja bereits darauf eingegangen. Wer sich nochmal eingehender mit dem Thema befassen möchte, findet in dem jüngst erschienenen Buch „Homöopathie in der Krankenversorgung –Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit“, herausgegeben von Bornhöft / Matthiesen eine große Quelle an Informationen zum tatsächlichen Stand der Forschung und Studienlage.
Hier einige wichtige Links: